[Rezension] Sonja Eismann – Ene, mene, Missy. Die Superkräfte des Feminismus

Titel: Ene, meine, Missy. Die Superkräfte des Feminismus
Autorin: Sonja Eismann
Verlag: Fischer
ISBN: 978-3-7335-0258-4

Der Begriff „Feminismus“ klingt nicht nur für Frauen Mitte und Ende Zwanzig verstaubt und weckt negative Assoziationen. Auch Mädchen im Teenageralter wissen oft nicht, was Feminismus überhaupt ist, wofür einzelne Feminist*innen und Strömungen stehen, und auf welche Weise sie von Diskriminierung betroffenen sein könnten.

In Ene, meine, Missy erklärt Sonja Eismann, Mitbegründerin des Missy Magazine, in kurzen Kapiteln knackig und verständlich, was es mit dieser Bewegung auf sich hat. Dabei wird Intersektionalität ebenso angesprochen wie Sexismus, in einem Kapitel gibt es Daten und Fakten zum Frauen-Männer-Verhältnis in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen, und einer meiner persönlicen Favoriten ist der Bullshit Bingo. Zudem gibt Eismann den Leser*innen praktische Tips an die Hand, wie man im Alltag feministisch handeln kann.
Auch der Sprachstil überzeugt mit seiner Einfachheit und ist nicht künstlich auf „jugendlich“ gemacht.

Ene, meine, Missy
ist nicht nur für Jugendliche als Einstiegslektüre geeignet, die kurzen Kapitel eignen sich auch hervorragend für Lesefaule und die einfache Sprache setzt keinen Doktorgrad in Germanistik oder Genderstudies voraus. Im Gegenteil: wichtige Begriffe aus dem Gender-Bereich werden leicht verständlich erklärt.

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