[Rezension] Kabi Nagata – Meine lesbische Erfahrung mit Einsamkeit

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Titel: Meine lesbische Erfahrung mit Einsamkeit | Zeichnerin: Kabi Nagata | Verlag: Carlsen
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Worum geht’s?

Kabi weiß nicht so recht, wohin mit sich und ihrem Leben. Nach der Schule arbeitet sie in einem Job, der sie nicht befriedigt. Dennoch bleibt sie, da sie fälschlicherweise das Gefühl hat, zu Familie des Ladens zu gehören. Als sie jedoch krank wird, wird sie gefeuert, sie muss zurück zu ihren Eltern ziehen und versinkt immer tiefer in einer Depression. Sie versucht herauszufinden, wer sie ist und wo sie hin möchte und erkennt auch, dass die intimste Geste für sie Umarmungen sind.
Mit ihrer Sexualität noch komplett unerfahren, sucht sie eine lesbische Prostituierte auf in der Hoffnung, danach endlich befreit zu sein und ihr Glück zu finden.
Wenn das mal alles so einfach wäre…

Wie war’s?

Als mir dieser Manga auf einer Messe vorgestellt wurde, habe ich mich unglaublich darauf gefreut. Nicht nur, dass Carlsen mit Meine lesbischer Erfahrung mit Einsamkeit einen weiteren eindeutig LGBTQ* Manga verlegt, lesbische Stimmen sind immer noch recht unterrepräsentiert – in allen Genres. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen an diesen Manga.

Es geht um Depressionen, Homosexualität. Unfähigkeit, mit anderen Menschen wirklich in Beziehung zu treten und letztlich auch darum, den eigenen Weg zu finden. Trotzdem fühlte sich der gesamte Manga sehr lose an. Der Faden war nicht rot, sondern eher pastellrosa, wie das Farbschema des Buches, und verlor sich teilweise völlig.

Ich empfand den kompletten Manga als unfassbar langweilig, oft redundant, und ich musste mich ziemlich durchquälen.

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