Jugendroman/YA Rezensionen

[Rezension] Matt Ralphs – Fire Girl. Gefährliche Suche

wp-1473020113111.jpgTitel: Fire Girl. Gefährliche Suche
Autor: Matt Ralphs
Übersetzerin: Doris Hummel
Verlag: Bloomoon
Jahr: 2016
ISBN: 978-3-8458-1640-1
Wertung: 3/5
Hazel lebt mit ihrer Mutter, einer Hexe mit Heilkräften, von der Außenwelt abgeschottet auf einer idyllischen Lichtung eines englischen Waldes. Sie ist etwas frustriert, dass sie keine magischen Kräfte zu haben scheint. Dass sie doch welche hat, stellt sich ausgerechnet dann heraus, als ein Dämon Hazels Mutter entführt und verschleppt.
Hazel macht sich sofort auf den Weg, ihre Mutter zu retten, und natürlich muss ihr neuer magischer Begleiter, eine sarkastische, etwas mürrische Haselmaus namens Bramley, auch mit. Sie tun sich mit zwei Hexenfindern zusammen, und zunächst funktioniert es, wenn auch leidlich. Dann trifft das Gespann auf einen weiteren Dämon, und die Ereignisse überschlagen sich.
Ich hatte wirklich Schwierigkeiten, in das Buch hineinzufinden. Sehr, sehr lange tut sich für meinen Geschmack nichts, nämlich bis fast zur Mitte der Story. Dann geht’s allerdings auf einmal ab und man liest das Buch in einem Rutsch weg.
Hazel ist ihren noch-nicht-ganz 13 impulsiv, manchmal ängstlich und ziemlich dickköpfig. Manchmal hat sie es mir zu faustdick hinter den Ohren bzw. sie ist für meinen Geschmack etwas zu ausgebufft dafür, dass sie noch nie in der „Außenwelt“ war. Allerdings überwiegt die Sympathie, sie versucht verzweifelt aber sehr entschlossen, ihre Mutter zu finden, und muss sich dafür mehr als einem Schrecken stellen.
Der kleine Bramley ist überhaupt nicht begeistert von seiner neuen Rolle als „Vertrautem“, wie man es nennt, und ist dementsprechend auch oft am jammern und nörgeln. Allerdings warnt er Hazel auch oft, beruhigt sie und hat dann doch mal das ein oder andere nette Wort für sie übrig. Die Freundschaft zwischen den beiden entwickelt sich während der Geschichte immer mehr zum Positiven.
Fire Girl ist ein typischer Fantasyroman für 12-14Jährige. Junge, mutige und nicht perfekte Heldin, ein neunmalkluger Begleiter, Figuren zum Mögen und Verabscheuen, Gruselmomente, Szenen zum Mitärgern… und warum dann trotzdem nur 3 Sterne? Wegen der unfassbaren Startschwierigkeiten. Ich war kurz davor, das Buch abzubrechen, und dafür gibt es deutlichen Punktabzug.


Herzlichen Dank an Bloomoon für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars und Literaturschock.de für die Vermittlung

(0) Kommentare

  1. […] irgendwie die Hölle los. Ich glaube, es war eine der artikelstärksten Wochen meines Blogs. Eine Rezension, TTT, Buchpassion, heute Behind the Screens und nachher kommt noch der Einstiegsartikel zum Harbour […]

  2. […] zur Übersetzung: Doris Hummel hat auch Fire Girl übersetzt, das ich Anfang des Monats gelesen und rezensiert habe. Dort hat mir die Übersetzung ausgesprochen gut gefallen. Bei Sunshine Girl schien sie aber […]

  3. […] Monat sieben Bücher, zwei weitere habe ich abgebrochen. Gelesen Hendrik Groen – Eierlilörtage Matt Ralphs – Fire Girl. Gefährliche Suche Paige McKenzie – Sunshine Girl. Die Heimsuchung Markus Heitz – Wedora. Staub und Blut Barbara […]

  4. […] zur Übersetzung: Doris Hummel hat auch Fire Girl übersetzt, das ich Anfang des Monats gelesen und rezensiert habe. Dort hat mir die Übersetzung ausgesprochen gut gefallen. Bei Sunshine Girl schien sie aber […]

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