[Blogtalk] 9 Apps, die das Bloggen erleichtern

Bloggen ist inzwischen mehr als nur einen Text runterschreiben, eine Überschrift drüberklatschen und zu veröffentlichen. Vor Jahren kamen Fotos dazu, inzwischen sind auch Social Media Kanäle unerlässliche und Dank Smartphones und Datenflat kann man immer und überall bloggen, twittern, fotografieren. Es gibt unzählige Apps, die einem das Bloggen erleichtern und man weiß gar nicht, wo man anfangen soll. In den letzten Jahren habe ich einige Apps für mich entdeckt, auf die ich beim Bloggen nicht mehr verzichten möchte.
Meine Artikel blogge ich übrigens vom Laptop aus, ich brauche da eine vernünftige Desktop-Ansicht. Social Media läuft natürlich über das Smartphone, ebenso wie immer noch viele Fotos und deren Bearbeitung. Ich habe auch ein Tablet, das ich meistens bei der Arbeit oder auf Tagestrips dabei habe, dort werden Artikel aber nur vorgeschrieben.

Vorschreiben und Bloggen

So sieht mein Blogger-Screen auf meinem Smartphone aus

1. Memo: Jedes Smartphone hat eine Notizapp. Dort kann man von Listen bis Texte alles schnell notieren was einem einfällt und auf das man später nochmal zurückkommen und ggf. weiterverarbeiten will. Gerade wenn man unterwegs ist und nicht mal eben schnell an Zettel und Stift herankommt, zeigt sich der Vorteil dieser App.

2. Google Docs: Google Docs habe ich erst vor ca. drei Monaten für mich entdeckt. So kann ich von verschiedenen Geräten auf Texte und Notizen zugreifen, und gerade wenn ich auf der Arbeit Pause habe kann ich schnell mal ein paar Sachen ausarbeiten.

3. Diktiergerät: Das Diktiergerät, das auch bei den meisten Smartphones als App integriert ist, benutze ich vor allem für Interviews. Manchmal kommt die App aber auch zum Einsatz wenn ich einen Geistesblitz habe und es schnell gehen muss. Außerdem nehme ich über eine Diktierapp die Märchen auf, die ihr jeden Dezember hören könnt.

4. WordPress: Praktisch ist auch, die App des eigenen Bloghosts zu haben. Sowohl auf der alten als auch jetzt auf der neuen Domain ist das WordPress. Egal, ob man zwischendurch auf Kommentare antworten will, Statistiken kontrollieren oder schnell ein paar Tippfehler korrigieren möchte, solchen Kleinscheiß kann man Dank der App zwischendurch erledigen, während man im z.B. beim Arzt Wartezimmer wartet.
Manche schreiben über die App auch Entwürfe für Artikel, GoogleDocs z.B. wäre damit überflüssig. Mir ist das allerdings zu unsicher. Der Artikel könnte weg sein oder ich komme versehentlich auf den Veröffentlichen-Button… Zudem vergesse ich solche Entwürfe schnell, da sie durch die geposteten Artikel schnell verschwinden.

Fotos und Fotobearbeitung

5. Foto/Kamera: Ich besitze seit knapp einem Jahr eine Spiegelreflex, doch während des kompletten ersten Jahres entstanden alle Fotos für den Blog mit der Handycam. Die Kameras der meisten Smartphones heute sind so gut, dass eine Spiegelreflex nicht unbedingt nötig ist, und die Ergebnisse sind dennoch absolut blogtauglich.
Auch heute würde ich nie auf meine Handykamera verzichten. Warum? Fotos für Instagram (besonders InstaStories) und Twitter sind oft schnelle Fotos, die man teilen möchte ohne sie erst groß mit der Spiegelreflex aufnehmen zu wollen. Auch für manche Blogbeiträge entstehen die Fotos noch mit dem Smartphone.

6. beFunky: Natürlich werden die Fotos für Instagram und Twitter auch direkt auf dem Handy bearbeitet. Für mich hat sich beFunky bewährt. Man kann mit Helligkeit und Kontrast rumspielen, es gibt für Filterfans eine große Auswahl und das Wichtigste: die App ist kinderleicht zu bedienen. Zudem kann man noch Filterpakete hinzukaufen, falls die bereits vorhandenen dem persönlichen Geschmack nicht reichen.

7. Overlay: Eine andere App zur Fotobearbeitung, die ich zur Zeit austeste, ist Overlay. Sie hat mehr Rahmen und Sticker, was mir vor allem für Instagram und Twitter gefällt. Auch hier gibt es kein Wasserzeichen, und auch hier kann man AddOn-Pakete dazu kaufen.

Schnickschnack

8. Timelogger: Ich werde oft gefragt, wie viel Zeit ich mit dem Bloggen verbringe, und weil es mich auch interessiert, tracke ich inzwischen meine Zeit. Bei der App kann man eigene Kategorien einstellen, z.B. eben Bloggen oder Video schneiden. Das ist nur ein kleines Gimmick, aber wenn Eltern oder Freunde mal wieder meckern, man würde zu viel Zeit mit dem Blog verbringen, kann man sie Lügen strafen – oder sich selbst.

9. Pocket: Ich habe ewig gebraucht, um Pocket zu verstehen. Inzwischen benutze ich die App immer mehr, um darin Artikel und Blogposts zu speichern, die ich später nochmal angucken will oder die mich zu einem Blogartikel inspirieren. Hier landen auch einige Rechercheartikel, wenn ich sie unterwegs gefunden habe und sie nicht umständlich in Google-Docs speichern will. Neben der App kann man sich auch über den Computer einloggen und die Artikel so bequem später an einem größeren Bildschirm bearbeiten.
Woran es liegt, dass ich so lange auf die App verzichtet habe? Ich wusste nicht, wie ich die Links auf dem Smartphone in Pocket abspeichern konnte. Damit es euch nicht ähnlich ergeht, ist hier ein CrashKurs (Für Android-Handys): Wenn ihr euren Browser öffnet, sollte in leichtem Grau an der Seite eine Kugel mit drei Punkten schweben. Klickt drauf und wählt “senden” aus, danach sucht in der Auswahl Pocket und wählt es aus. Zack, schon ist der Link für später gespeichert.

Social Media

Zu guter Letzt dürfen natürlich auch die Social Media Apps nicht fehlen. Zu jedem Kanal, den ich bediene, habe ich die App auf dem Handy.
Hier ist eine kleine Checkliste:

  • Twitter
  • Facebook
  • Instagram
  • Pinterest
  • Tumblr
  • Youtube
  • GoodReads

Welche Apps findet ihr unverzichtbar beim Bloggen? Welche sollte ich unbedingt mal austesten? Benutzt ihr überhaupt welche oder läuft bei euch alles über den Laptop/PC?

10 Kommentare zu „[Blogtalk] 9 Apps, die das Bloggen erleichtern“

    1. ich LIEBE BeFunky. Was ich aber inzwischen auch sehr oft mache: die Filter verschiedener Apps kombinieren. Es wird zwar trotzdem nicht so wie meine Einstellungen am Rechner, aber für Instagram kann ich damit leben 😉

      Hab ein – achtung! – mukkeliges Wochenende <3

  1. Hallo!
    Schöne Auflistung, da sind ein paar Anwendungen dabei, die ich entweder noch nicht kannte oder bisher noch nicht fürs Bloggen genutzt habe. Da werde ich mal genauer reinschauen!
    Ein Programm, das ich ansonsten noch sehr gerne fürs Bloggen benutze, ist Trello. Da plane ich meinen kompletten Workflow drin, dokumentiere Social Media Zahlen und erstelle meinen Redaktionsplan.

    Liebe Grüße
    Sarah

    1. Ahoi!
      Trello habe ich in meinen Anfängen ausprobiert, aber irgendwie passen das Programm und ich nicht zusammen… gerade bei meinem Redaktionsplan bin ich hoffnungslos analog 😀

      Cheerio und ein schönes Wochenende,
      Mareike

  2. Ich benutze gar nicht so viele Apps. Pocket finde ich super. Das nutze ich immer, um interessante Artikel zu sammeln, die ich sonntags auf meinem Blog vorstellen könnte. Die WordPress-App habe ich zwar auf dem iPad, nutze sie allerdings fast nie. Ich tippe lieber am Laptop.
    Ansonsten habe ich natürlich die Apps von Instagram, Twitter, Pinterest, Goodreads und Youtube.

    Obwohl ich eine DSLR und eine spiegellose Systemkamera habe, nutze ich zum Fotografieren doch lieber mein Handy. ? Das ist viel bequemer, weil die Fotos direkt in der Cloud landen und ich sie nicht erst per Kabel von der Kamera ziehen muss. Und die Qualität ist nicht sehr viel schlechter.

  3. Hallo Mareike,
    eine schöne Zusammenstellung 🙂
    Ich nutze zum Bloggen hauptsächlich die WordPress-App: Für den von dir beschriebenen Kleinscheiß ;), aber auch für Notizen usw. Das Risiko, aus Versehen zu veröffentlichen gehe ich gerne ein, wenn ich mir dafür Seitenangaben, Zitate oder Notizen schnell merken kann. Meist lese ich nämlich nicht unbedingt vor dem Laptop.
    Außerdem habe ich mir nun vor einer Weile eine super simple Checklisten-App alleine für Rezensionsexemplare angelegt. Die kann ich da nämlich schön sammeln, die Reihenfolge verschieben und auf einen Blick sehen, wie viel noch offen ist (durch den Themenmonat ist das tatsächlich gerade mehr geworden als üblich). Außerdem schieben sich so nicht immer private Bücher rein, weil das schlechte Gewissen über die lange Liste zu groß wird. Ich zähle zu Rezensionsexemplaren nämlich auch alles von Vorablesen, LovelyBooks usw. und da hat man dann schnell mal 5 Bücher und ein Hörbuch offen, was mich schon ein wenig unter Druck setzt.
    Außerdem hab ich privat noch eine Wunderlist-App (auch Checklisten und Todos, aber man kann nach Kategorien sortieren, die man selbst erstellt) und da auch einen Bereich fürs Blogging. Da lasse ich mich an Termine erinnern und notiere kleine Dinge (Visitenkarten erstellen, Blogroll aktualisieren, Beleglink schicken) damit ich sie nicht vergesse. Mehr habe ich auf dem Handy auch gar nicht. Nachdem mir mein Handy letztes Jahr geklaut wurde, will ich aber auch gar nicht so viel dabei haben, weil es mich dann umso mehr ärgert, wenn die ganzen Sachen weg sind…
    VG Jennifer
    P.S. Pocket werde ich mir aber nun tatsächlich mal näher ansehen, weil ich bisher umständlich Screenshots gemacht und die Seiten dann am Laptop gesucht habe…

    1. Ahoi Jennifer!

      Ich lese auch eher selten vor dem Laptop, Zitate und sowas markiere ich mit Bleistift und Post-Its. Die Wunderlist-App kenne ich gar nicht, die gucke ich mir mal an, wobei ich das, was du da beschreibst, ist meinem Bullet Journal habe 😀

      Und ich freue mich schon sehr auf deinen Themenmonat, ich würde da gerne mal hinter die Kulissen gucken.

      Cheerio
      Mareike

      1. Ich glaube, das ist nicht anders als bei der Organisation von jeder anderen großen Aktion auch ?
        Aber vielleicht mache ich im Anschluss einen „Hinter den Kulissen“-Beitrag oder sowas ?

        Post-Its habe ich manchmal einfach nicht zur Hand und ins Buch schreibe ich eher ungern und nur, wenn ich das Buch wirklich komplett zer-analysiere. Danach ich es dann aber auch für niemanden mehr lesbar ?
        VG Jennifer

          1. Wunsch nach “Hinter den Kulissen”-Beitrag ist notiert 😉
            Nun ja, ich zeig dir bei Gelegenheit mal ein Buch, in dem ich Notizen für ein Uniprojekt gemacht hab. Das will nach mir glaub ich keiner mehr haben 😀

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