[Projekt] Armut in Deutschland

Armut in Deutschland? Ernsthaft?

Armut in Deutschland? Gibt es sowas überhaupt? Wird da mit der bezeichnung nicht massiv übertrieben? In Deutschland geht es einem doch echt gut! Oder doch nicht?

Zugegeben, im Vergleich zur direkten Nachkriegszeit verhungert oder erfriert kaum noch einer, und auch im globalen Vergleich sieht die Armut in anderen Ländern ganz anders aus. Um das zu berücksichtigen, spricht man im Bezug auf die Armut in Deutschland von relativer Armut. Das, was in Deutschland als “arm” bezeichnet wird, muss in Relation zu den gesamten Einkommensverhältnissen gesehen werden. Denn nur, weil man in Deutschland lebt und man mit seinem Gehalt in einem anderen Land als “reich” gelten würde, bedeutet es nicht, dass man auch hier an allem teilhaben kann.

Gesunde Ernährung sollte selbstverständlich sein, und doch hält sich hartnäckig die Vorstellung, dass vor allem einkommensarme Menschen sich kein frisches Gemüse leisten können.
In Deutschland sollen alle Kinder die gleichen Bildungschancen haben, doch ist dem wirklich so? Und ist Bildung wirklich ein zuverlässiger Garant dafür, nicht arm zu werden oder der Armut zu entkommen? Was ist überhaupt Bildungsarmut?
Sind manche Menschen gefährdeter als andere, in die Armut abzurutschen? Und ab wann gilt man überhaupt als arm? Warum gibt es in einer derart reichen Nation wie Deutschland überhaupt Armut? Und was kann man dafür tun?

Es gibt so viele Fragen, die beantwortet werden wollen

Aus einer Idee für eine Videoreihe wurde ein Monatsspecial wurde ein Jahresprojekt.
Ich plane Videos zum Thema Armut und Bildung, und bin derzeit in Kontakt mit verschiedenen Einrichtungen, die mit Bildung zu tun haben bzw. Bildung für kleines Geld ermöglichen.
Ab morgen (29. Januar 2018) teste bzw. zeige ich für 4 Wochen, ob und wie ich mich mit einem gesetzten, geringen Budget gesund ernähren kann, wie das geht und was es so für Tipps und Tricks gibt. Wie es zu dieser Idee kam, erfahrt ihr morgen im Startartikel.
Aber auch, was Armut in Deutschland überhaupt ist und bedeutet, welche Ursachen und Gründe es hat, will ich untersuchen. Zwischendurch wird es natürlich immer wieder Lektüretipps geben, damit ihr bei Interesse gleich ein paar erste Anhaltspunkte habt.

Wie sich das Projekt weiter entwickelt kann ich jetzt noch nicht genau sagen, weil es durch stetigen Input wächst und wächst. Erst durch meine Recherchen habe ich gemerkt, dass Armut wie eine riesige Flechte über so vielen Aspekte des alltäglichen Lebens wuchert, sichtbar und weniger sichtbar. Ich will sie sichtbar machen, damit sie runtergerissen werden kann.

Kooperationen und Gastartikel? Yes, please!

Du hast eine Idee, worüber ich in Bezug auf Armut schreiben könnte? Oder noch besser: DU möchtest selbst etwas schreiben (Kommentar, Erfahrungsbericht, Artikel…)? Dann melde dich bei mir bzgl. eines Gastartikels oder anderer Kooperationsideen.

4 Kommentare zu „[Projekt] Armut in Deutschland“

  1. Das ist wirklich ein spannendes Thema und ich finde es schon mal sehr gut, dass du auch gleich gesagt hast, dass Armut auch relativ ist. Ich bin schon ganz gespannt auch deine Beiträge zur gesunden Ernährung. Übrigens sehe ich hier weniger das Problem bei Gemüse, als viel mehr bei Obst, Fisch und auch Fleisch. Ich möchte zum Beispiel bewusster Essen. Aber Bio-Fleisch, zertifizierter Fisch und Bio-Obst sind einfach nicht günstig. Zumindest nicht für mich als Studentin. Ab und zu? Klar! Dauerhaft? Eher weniger…

    Wie gesagt, ich bin gespannt auf deine weiteren Beiträge!

    Liebe Grüße,
    Pia!

    1. Hallo Pia!

      Die Bio-Frage ist genau das, was ich erstmal aus meinem Ernährungsplan eliminiert habe. Erstens meistens nicht bezahlbar, dann in Unmengen von Plastik eingewickelt…gesund heißt hat erstmal, sich abwechslungs- und vitaminreich zu ernähren. Bio wäre toll – ist aber für viele schlichtweg und ergreifend nicht finanzierbar. Da ich gerade wieder im Prozess bin Veganerin zu werden fallen die Probleme mit Fleisch und Fisch bei mir weg, aber ich kann mir vorstellen, dass das noch ne Ecke härter ist.

      Cheerio,
      Mareike

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.